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F.I.P. für Laien

Einleitung

Über FIP kann man viel hören und lesen, doch wenn man medizinisch keine Vorkenntnisse hat, ist es schwer zu verstehen, insbesondere dann, wenn selbst Tierärzte diese Verwirrungen und Missverständnisse noch schüren. Es ist ungeheuerlich, dass es heute noch Tierärzte gibt, die von Katzen-AIDS sprechen, wenn sie FIP meinen! Doch wie kommt es dazu:

Die FIP kennt man schon seit 1914, doch richtig bekannt wurde sie erst in den letzten ca. 25 - 30 Jahren. Wegen ihrer äusseren Ähnlichkeit verglich man sie anfänglich mit AIDS, die Bezeichnung "Katzen-AIDS" war geboren.

Dann kam die FeVL (Feline Virus Leukemia) die Virus - Katzenleukämie, oder "Leukose" wie man sie in der Kurzform bezeichnet. Damit begann nun auch schon die Verwirrung mit der Bezeichnung "Katzen-AIDS". Nein nicht die FIP, sondern die Leukose sei das Katzen-AIDS, lies man uns Katzenhalter wissen.

Doch damit noch nicht genug, nur wenig später wurde aus den Staaten wieder eine neue Krankheit importiert, das tatsächliche Katzen-AIDS: Das FIV (Felines Immun Virus) analog HIV beim Menschen (Human Immun Virus). Nun kam wieder die Richtigstellung, nicht FIP und auch nicht FeVL ist Katzen-AIDS, sonder FIV.

Bedauerlich, ja geradezu beängstigend ist, dass diese Irrtümer selbst von Tierärzten weiter geschürt werden.

Was heisst FIP?

"Feline infektiöse Peritonitis", auf deutsch: "Infektiöse Bauchfellentzündung der Katze" Warum diese Krankheit so heisst kann ich nicht erklären, als Laie ist diese Bezeichnung nicht nachvollziehbar, wenn man weis, wie sie abläuft.

Wie läuft die FIP ab?

Das Virus wird durch das Immunsystem erkannt und die Antikörper greifen es an, doch können sie es nicht knacken / fressen. Dadurch kommen immer neue Abwehrzellen und setzen sich fest. Die Folge ist, es gibt kleine, aber immer grösser werdende Partikel die in den Blutbahnen zirkulieren. Mit der Zeit werden die Kapillaren (feinste Blutbahnen) in den Organen verstopft und das betroffene Organ wird zu wenig durchblutet. Bei der Leber ist die Folge z.B. Ikterus (Gelbsucht). Bis hier spricht man noch von der trockenen FIP. Schaffen es die Organe trotz mangelnder Durchblutung noch zu arbeiten, werden die Blutbahnen durch den ständigen Bluthochdruck porös. Das Blutplasma wird wie durch ein Filter, aus den Arterien in den Bauchraum oder Brustraum ausgeschüttet, die roten Blutkörper bleiben in den Blutbahnen zurück (= dickes Blut und Austrocknung des Tiers) Diese "Wasser" Ansammlung ist reines Blutplasma (Bernsteinfarben, flüssig wie dünner / warmer Honig) das ist dann die Nasse FIP. Hat eine Katze das Pech, die Wasseransammlung im Brustraum zu haben, und der Besitzer zögert zu lange mit der Euthanasie, wird sie kläglich krepieren, es drückt ihr die Lunge zusammen und sie erstickt!!! Im Bauchraum sieht man es schneller und besser (dicker Bauch wie hoch trächtig, alles andere brandmager) ausserdem wird sich der Allgemeinzustand so verschlechtern, dass man sich schweren Herzens zur Euthanasie entscheiden wird, bevor das arme Tier selbst qualvoll stirbt.

Ein paar Worte zum sogenannten FIP-Test

Die FIP- Viren gehört in die Familie der Coronaviren. Der sogenannte FIP - Test, zeigt NICHT die Antikörper gegen FIP an, sondern gegen die Coronaviren schlechthin. So, wie es böse und gute Menschen gibt, gibt es auch in der Familie der Coronaviren, harmlose und gefährliche. Also: VERGESSEN SIE DEN FIP - TEST, ER KOSTET GELD UND TAUGT NICHTS!!!
Ein Beispiel zum besseren Verständnis: Wenn auf einer Strasse ein Fahrzeugzähler ist, weiss man vielleicht wie viele Fahrzeuge passiert haben, aber es steht nirgends geschrieben was es für Fahrzeuge waren, Panzer? Kinderroller? Fahrrad? ein Sportwagen mit 200 km/h, oder nur eine Schubkarre mit 3.5 km/h?

Ansteckung

Heute geht man davon aus, dass 98 % aller Katzen weltweit schon einmal mit dem Coronavirus konfrontiert wurden. Doch Beobachtungen in den Staaten, haben ergeben, dass es eine „Gen-Technische“ Voraussetzung im Tier braucht, dass die harmlose Coronaviren zu den gefährlichen FIP Viren mutieren können. Ist diese Voraussetzung nicht gegeben, kann das Tier nicht erkranken. Was man (noch) nicht weis, ist wo ist welche Voraussetzung. Wenn man die gefunden hat, kann man m.E. Katzen Impfen. Vorher nicht!
Mir sind Fälle bekannt, dort erkrankten und starben Katzen an einer heftigen FIP NACHDEM SIE GEIMPFT WURDEN; und zwar in einer so heftig verlaufender Form, wie sie spontan nie auftreten würde. Warum das so ist, vermute ich darin, dass durch den Impfstoff eine so grosse Zahl von Antikörpern produziert wurde, dass der oben beschriebene Verstopfungsprozess der Arterien noch viel schneller ablief. Damit währe auch die Frage betreffend Impfung beantwortet.

Zum Schluss noch die Frage, was kann man gegen FIP tun? Wenn man Religiös ist, beten .... Amen!

 

Quelle: http://www.katzenhilfe.ch

(Danke dass ich den Beitrag einstellen darf!)

 

 

 

   

 

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