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Kastration

Erstmal der Unterschied zwischen Kastration und Sterilisation. Denn dieser beträgt nicht wieviele vermuten, dass ersteres der Begriff bei Männchen, letzteres bei Weibchen ist. Nene, auch Weibchen sollten kastriert werden!

Kastration Sterilisation
Definition Entfernung der Keimdrüsen. Das beudetet beim männlichen Tier Entfernung der Hoden, beim weiblichen Tier Entfernung der Eierstöcke. Das Tier wird unfruchttbar gemacht. Das bedeutet beim männlichen Tier die Durchtrennung der Samenleiter, beim weiblichen Tier Durchtrennung der Eileiter.
Bedeutung Die Tiere werden unfruchtbar und das Sexualverhalten ist unterbunden.

Männliche Tiere zeigen kein Markierverhalten mehr, die Agressivität wird reduziert, Männchen laufen nicht mehr weg.
Weibliche Tiere zeigen keine Rolligkeit mehr. Gebärmutterentzündungen sind ausgeschlossen und die Gefahr von Tumoren des Gesäuges nimmt deutlich ab.

Die Tiere sind nur unfruchtbar. Das Sexualverhalten ist unverändert. Das Risiko von Gesäugetumoren und Gebärmutterentzündungen ist unverändert hoch.
Häufigkeit In der Tiermedizin häufig durchgeführt. In der Tiermedizin selten durchgeführt.
Warum

Verhindert beim Kater: Verhalten wie Markieren, Streunen;
bei der Katze zur Verhinderung der unkontrollierten Vermehrung, zur Gesundheitsprophylaxe, zur Verhinderung der Rolligkeit.
Kastrierte Tiere haben statistisch gesichert eine etwa 1 Jahr längere Lebenserwartung als unkastrierte!

Beim Tier kein vernünftiger Grund.
Operation Beim Kater: Beide Hoden werden entfernt, die Haut wird nicht zugenäht.
Bei der Katze: Durch einen kleinen Bauchschnitt werden beide Eierstöcke und die Spitze der Gebärmutter entfernt.
Männliche Tiere : ca. 1 cm des Samenleiters wird auf beiden Seiten entfernt .
Weibliche Tiere : Die Eileiter werden durchtennt und ca 1 cm auf beiden Seiten davon entfernt.

 

Wer übrigens denkt, es sei ein Spass für die Katze, Junge zu kriegen, der irrt. Katzen sind nicht Menschen. Sie haben weder denselben Spass am Geschlechtsakt wie wir, nocht ist die Geburt etwas, was sie unbedingt erlebt haben müssen. Denkt bitte daran, in den Tierheimen gibt es sooo viele Katzen, die gerne einen Dosi hätten. Warum noch mehr Tiere auf die Welt setzen?

Mehr dazu auch im Kamikatze-Blog auf Beobachter Natur:
>> Katzenbabys sind so niedlich...

 

Nun zu den eigenen Erfahrungen:

Stitch und Kyra sind ja ein Geschwisterpaar, Katerchen und Kätzchen. Und da Stitch relativ früh begann, mit Kyra zu üben wie man aufhockt, waren wir schon bald in Sorge um Nachwuchs. Grundsätzlich sagt man, dass Katzen nicht vor dem 6 Monat zeugungsfähig sind. D.h. dass der 6. Monat auch ein guter Zeitpunkt für die Kastration ist. Aus oben erwähnten Gründen, sind wir mit Stitch ein wenig früher gegangen, ca. mit 5 Monaten. Es lief auch alles super und er war bald wieder topfit. Bei Katern ist der Eingriff wirklich eine kleine Sache. Bei Katzen schon ein etwas komplexerer, wobei auch da alles recht gut über die Bühne gehen kann.

Nicht so bei Kyra:

Zuerst verlief alles ganz normal. Am Vorabend kein Futter mehr. Am Morgen hinbringen, am Abend holen. Kyra torkelte noch ein wenig herum als wir nach Hause kamen. Ich nahm Stitch mit nach oben, damit sie sich Kastrationauskurieren konnte. Als wir wieder nach unten kamen, stürzte sie sich auch schon aus der Tür und wollte rumwatscheln gehen. Kein schwanken, nicht smehr! Also habe ich ihr ein bisschen Futter geholt, das hat sie alles ratzfatz weggeputzt. Danach kletterte sie auf den Stuhl, wollte auf den Tisch hüpfen... die ist echt hart im nehmen! Und ich freute mich, dass alles so gut lief...

Der nächste Morgen: Nichts mit gut! Ich wurde von meinem Freund mit den Worten geweckt: "Kyra hat sich alles aufgerissen". Super oder? Ich sofort runter - sie am fressen und mitten aus dem Bauch hing so ein mega Stück "Fleisch" raus... voll blutig - und natürlich war auch die Pfote blutig und wie sich später herausstellte, war noch so einiges mehr Blut zu finden: Blut am Boden, Blut im Bett, auf dem Bettzeug, überall!

Ich also gleich TA angerufen, welche um halb 7 zum Glück schon da waren. Wir sollen das ganze mal mit Gaze verbinden und um 8 bei ihr auf der Matte stehen. Da ich dringend mit dem Auto in die Garage musste, erbarmte sich mein Freund, Kyra mit dem Bus runter zum TA mitzunehmen. Mir war sowas von übel dem vielen Blut... den ganzen Tag lang noch.

Während des Tages telefonierte ich dann mit der TA-Assistentin. Sie meinte, zuerst hätte sie auch gedacht, dass sei der Darm der da rauskomme *schock* Es war aber nur Bauchfett. Die innere Naht war noch geschlossen, lediglich die äussere hat die dumme Maus aufgebissen. Die hatten sie dann zugeklebt und einen Verband drüber gemacht.

Am Abend konnte ich meine "Katzenwurst" dann wieder abholen. Süss sah sie aus in ihrem Korsett *grins*

Kastration Kastration Kastration

Kastration Dafür lief sie auf einmal nur noch rückwärts! Das hat definitiv merkwürdig ausgesehen, scheint aberKastration normal zu sein, weil sie der Verband gestört hat. Stitch hat er auch gestört, er hat sich sogleich an die Arbeit gemacht um den loszuwerden *hmpf* Sollte ich die zwei nun trennen? Sie sind so ein Herz und eine Seele und jammern, kaum sind sie getrennt. Aber was wenn Stitch ihr zu wild wurde?

Ich entschied mich, auf einer Matratze im Büro zu nächtigen; gemeinsam mit Kyra. Stitch sperrte ich im unteren Stock ein, damit er nicht vor dr Türe hockt und kratzt und miaut. Kyra freute sich über meine Gesellschaft und schlief eng an meinen Kopf gekuschelt.

Am nächsten Morgen behielt ich die beiden in "Einzelhaft", so leid sie mir taten. Auf der Arbeit konnte ich mich aber kaum konzentieren, weil ich die zwei zuhause leiden sah. Ich bettelte meinen Chef an, ob ich nicht von zuhause aus arbeiten dürfte und kriegte ne Zusage *fröi* Somit konnte ich mit beiden im Bürozimmer sitzen und sie im Auge behalten.

Der Verband war trotzdem bald seeehr locker und als ich ihn wieder richtig anziehen wollte, war er ab. Aber drunter sah es eigentlich ganz gut aus, und da ich immer in der Nähe war, war das okay. Und die Mietzen waren ebenso froh und holten die verpasste gemeinsame Nacht nach *grins*

Kastration Kastration
Kastration Kastration Kastration

Und so heilte das ganze langsam aber sicher und es konnte der Alltag einkehren. Und so sah das mal noch aus:

Kastrationsnarbe

 

 

 

   

 

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