MEOW Katzenwelt

 

News

Kontakt

Fun

Links

banner

 


Newsletter

E-Mail-Adresse:
Eintragen
Austragen

 

 

Katze ja - nein? Vor- und Nachteile

Schnell denkt man, oooh wie süss die kleine Katze, die will ich. Oder schenkt so ein Fellknäuel dem Kind/dem Freund/der Mutter zu Weihnachten. Oder hat Mitleid mit der armen Bauernhofmietz und nimmt sie mit.

Doch was dann? Eine Katze ist nicht einfach nur Wohnungsgegenstand, der sich den Bedürfnissen des Menschen anpasst und in eine Ecke gestellt werden kann. Sie ist alles andere als das!

Eine Katze:

  • braucht Platz
  • braucht Beschäftigung
  • braucht je nachdem Auslauf
  • braucht einen (kätzischen) Spielpartner
  • braucht Zeit
  • braucht Futter, Streu und dergleichen (Kosten)
  • haart die Wohnung voll
  • macht (teilweise) Sachen kaputt
  • braucht tierärztliche Versorgung (noch mehr Kosten)
  • schränkt die Spontanität ein (wer schaut zu der Katze wenn man weg ist?)
  • und und und

Sich eine Katze, naja, generell ein Haustier anzuschaffen, sollte immer gut überlegt sein und nie aus reiner Spontanität erfolgen. Eine Katze lebt - wenn's gut geht - viele viele Jahre mit einem und hat ihre Bedürfnisse, denen man gerecht werden muss.

Ob man für Katzen bereit ist und ein guter Dosi wäre, zeigt diese etwas sarkastische, aber dennoch zutreffende Aufstellung:

  • Du erkennst, dass mindenstens 90% aller deiner selbstgeschossenen Fotos eine Katze abbilden. (ooops erwischt *rotwerd*)
  • Du auch noch eine vierte Sorte Katzenfutter anfängst, weil deine Katze die anderen drei, die du ihr heute schon serviert hast, nur abfällig musterte.
  • Dir das liebliche Schnurren deiner Katze auf dem Schoß wichtiger ist, als ein läutendes Telefon.
  • Dein Mann dich vor die Wahl stellt "Katzen oder ich" und du lächelnd sagst: "Pack die Koffer Liebling".
  • Du aus dem Urlaub dauernd anrufst und fragst, wie es den Tigern geht. (anrufen nicht...SMS reichen *grins*)
  • In der Wohnung überall kleine Papierkugeln und Fellmäuse rumliegen, damit die Tiger was zu Spielen haben. (...und noch vieles mehr...)
  • Das Bettenbeziehen die dreifache Zeit in Anspruch nimmt, weil immer wieder eine Katze in den Bezug krabbelt.
  • Kratzbäume und Kartons deine Wohnungseinrichtung erweitern und verschönern. (...genau, mit dem vielen Platz hätten wir sonst eh nix anzufangen gewusst...)
  • Du geduldig mitten in der Nacht das Bettzeug wechselst, weil eins deiner Monster erbrochen hat.
  • Du beim Wochenendausflug drängelst, wieder nach Hause zu fahren, damit die Katze nicht so lange allein ist. (...Gögi behauptet dem sei so *hmpf*...)
  • Du ohne Murren Bettdecken wäscht, weil die Katze drauf gepinkelt hat und dir damit zeigen will, dass du dich ein bißchen mehr mit ihr abgeben musst.
  • Du schon immer vorsichtig gehst, wenn du Kartons oder Bücher auf dem Arm hast, weil keine deiner Katzen jemals aus dem Weg geht. (...ich glaub ja immer noch, dass die Viecher im Sinn haben, mich damit umzubringen...)
  • Du dich langsam an das ewige Futternapf-Geklapper gewöhnt hast, weil deine Katze meint, dass sie nicht genug bekommen hat.
  • Du deinen Miezen 1000 mal gesagt hast, dass für sie der Küchentisch tabu ist und du trotzdem immer wieder eine drauf liegend findest. (...was heisst hier 1000x?)
  • Du dich an deiner neuen Frisur am Morgen nicht mehr erfreuen kannst, weil deine Katze dir den Schaumfestiger aus den Haaren genuckelt hat. (...ich mir eher die Zähne nicht putzen kann, weil die Katze an der Zahnbürste hängt...)
  • Es dich nicht mehr stört, wenn deine Katze einen fahren lässt und wegen des Gestankes das Zimmer verläßt und dich im Mief zurück läßt. (...noch stört es mich, wenn Stitch meint auf das frisch angezogene Bett pupsen zu müssen!!)
  • Du tagelang darüber nachdenkst, was du deiner Mieze zum Geburtstag schenkst.
  • Du schon mal auf eine Sendung im Fernsehen verzichtest, weil du nicht umschalten kannst, weil deine Mieze auf der Fernbedienung schläft.
  • Du nur noch ungiftige/künstliche Zimmerpflanzen hast, die deinen Katzen schmecken und die sie nach Lust und Laune frisieren können. (ich hab gar keine Pflanzen mehr...)
  • Du die Ruhe behälst, weil deine Katze die PC-Maus als Beute ansieht oder den Curser am Bildschirm verfolgt.
  • Du keine frischen Klamotten mehr im Schrank hast, weil dein Kater so gerne in der Schmutzwäsche schläft.
  • Du dich in der Nacht nicht bewegen kannst, weil deine Katze auf deinem Rücken schläft. (...Rücken nicht - quer über die Beine dafür! *ächz* Auch nicht viel besser...)
  • Du von der Kaffeesahne deiner Katze zuallererst gibst und dann erst an deinen Kaffe denkst.
  • Du aufhörst Zeitung zu lesen, weil es überhaupt keinen Sinn macht, denn die Katze macht sich auf der Zeitung breit.
  • Verpackungskartons nach dem Auspacken noch tagelang in der Wohnung stehen, damit die Katze auch genügend Gelegenheit hatte, das Teil ausgiebig zu mustern und probezuliegen. (Was sowas gibt es? Also bei uns siiiiiiicher nicht *gg*)
  • Du vor dem Entsorgen jeglicher Verpackungskartons aus der Wohnung immer noch mal reinschaust, damit nicht noch eine Katze darin liegt.
  • Du Kleiderschränke freiwillig als "Wurflager" oder "Spielplatzerweiterung" offen läßt, da dich deine Katze mit konsequenter Ausdauer doch dazu bringt, den Schrank zu öffnen.
  • Du von der Arbeit oder vom Einkaufen nach Hause kommst und eine kätzische Begrüßungsdelegation an der Tür wartet und es dir große Gewissensbisse bereitet, dass du ihnen nichts mitgebracht hast. (...na ich bring mich selber mit - reicht doch, oder?)
  • Du morgens mit steifen Knochen aufwachst, weil deine Katzen dir jedes Umdrehen im Bett unmöglich machen und du sie keinesfalls aus dem Bett wirfst.
  • Du all deine schwarzen Lieblingsklamotten in die Altkleidersammlung gibst, weil du einsiehst, dass sie bei einer weißen Katze ganz einfach unpraktisch sind. (Glaubt mir, das gilt auch für rot-weisse und 3-farbige Katzen *g*)
  • Du dich in deinem Intimleben stören lässt, weil deine Katze unbedingt in das Schlafzimmer will.
  • Deine Katzen sonntags frisch gekochte Hähnchenbrust auf dem Teller liegen haben und du für dich selbst nur eine kleine Portion Pommes holst. (Was will ich als Vegi schon mit nem Hähnchen??)
  • Du weißt, dass du dir die Liebe deiner Katze weder erfüttern noch erkaufen kannst, sondern sie von ihr immer nur von Tag zu Tag neu geschenkt bekommst.
  • Du zufrieden und glücklich bist, obwohl deine Katzen dein ganzes Leben verändert haben, deine Wohnung nur noch ein einziges Trümmerfeld ist, deine Garderobe die eines Penners gleicht, du keinen Besuch mehr bekommst, aber du ohne Katzen nicht mehr sein willst.

Falls du nicht mindestens 90% der Punkte erfüllt hast, musst du noch hart an dir arbeiten!

Ich hab bestimmt mehr wie 90%

Jetzt mal im ernst: Katzen sind in meinen Augen gleichberechtigte Wohnpartner. Und darum haben sie es verdient, dass man sich nicht nur Gedanken wie beim Kauf eines Teppichs macht, sondern weitergehende. Wenn man es zulässt, verändern sie das Leben extrem. Auf die schlechte Seite wie aber auch auf die schöne! Ich für meinen Teil würde sie nie mehr hergeben....

 

 

 

   

 

Du willst Feedback zu dieser Seite geben? > Mail me

[ Letzter Update dieser Seite: [] > alle Updates anzeigen!

 

| © Cheesy | Sitemap | Kontakt