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Katzenanschaffung: Woher kommt die Katz?

Woher kommt die Katz... nicht biologisch gemeint Aufklärungsstunde ist schon vorbei. Katzen fallen grundsätzlich nicht vom Himmel. Denjenigen Leuten, die das glauben, sei die "Ich vermisse meine Katze"-Seite nahegelegt...

Wenn man sich entschieden hat, Dosi zu werden, gibt es verschiedene Wege, mit man zu einer Katze kommt:

  1. Man kennt jemanden und holt sich eine Katze von privat
  2. Man holt sich eine aus dem Tierheim
  3. Man holt sich ein Notfellchen aus dem Ausland
  4. Man möchte eine spezielle Rassekatze und geht zum Züchter
  5. Man möchte eine Rassekatze aber kein Geld ausgeben und geht zum Schwarzzüchter

Auf diese verschiedenen "Anschaffungs-"Arten möchte ich gerne hier eingehen:

 

1) Katze von privat

Bei uns war dies der Weg, wie wir "auf die Katz gekommen" sind; (nachzulesen auch unter:
"Wie alles begann..."

Es gibt viele Wege, wie man über privat zu einer Katze kommt. Jemand hat eine Katze und will sie nicht Katzenanschaffungmehr. Jemand hat Nachwuchs und Babies zu verschenken. Auf einem Bauernhof gibt es unkontrolliert Nachwuchs, wer will, der bediene sich und und und.

Nach der Katzenerfahrung, die ich nun habe, finde ich es eigentlich schade, dass privat immer noch soviel Nachwuchs produziert wird. Ich verstehe durchaus wie härzig es ist, wenn man miterleben kann, wie Katzenbabies auf die Welt kommen und grösser werden. Aber ich bin der Meinung, dass unsere Tierheime dermassen überfüllt sind, dass es keine weiteren Katzen mehr braucht. Bzw. dass man doch die Vermehrung besser etwas stoppen sollte (Katzen kastrieren!) damit all die vielen Katzen, die schon so lange auf einen Platz warten, mehr Chancen auf einen freien Platz haben.

Ich weiss... hätte "meine Privatperson", von welcher wir Kyra und Stitch haben, damals auch so gedacht, gäbe es die zwei nicht. Und insofern hat "meine Privatperson" bisher immer alle Katzen schnell und gut Tierheimkatzeplatzieren können.

2) Katze aus dem Tierheim

Hiermit habe ich persönlich noch keine Erfahrungen gemacht. Ich höre nur oft, dass es bei gewissen Tierheimen regelrecht schwierig ist, dass sie einem eine Katze geben, weil die irgendwie oft keinen Platz als Katze aus Tierheimgut genug für ihre Mietzen anschauen?

Meine Eltern haben seit 2009 eine neue Katze aus dem Tierheim: Mikesch. Da hat das alles total reibungslos geklappt! Reinschauen (gaaaanz ohne Hintergedanken, um eine Futterspende vorbeizubringen ), verlieben, 1h lang spazieren gehen und so tun als wüsste man nicht ob man ihn nehmen soll, zurück zum Tierheim gehen, reservieren , alles klar machen, Vertrag unterzeichnen, Katzenzeugs einkaufen, Katzi einziehen lassen

3) Auslands-Notfellchen

Soll ich Sancho jetzt dazu zählen oder nicht? Oder gehört er eher in die Rubrik 2?
So ganz ein Notfellchen war er eigentlich nicht. Er war zwar aus dem Tierschutz, aber in einer privaten SanchoPflegestation von Geburt an. Und von da haben wir ihn auch geholt. Will heissen wir hatte ihn von einer Bekannten aus dem Katzenforum 'angeboten' gekriegt, fuhren hoch nach Deutschland, sahen ihn an, unterschrieben den Schutzvertrag und holten ihn einige Wochen später ab. Nachzulesen auch in [ Sancho zieht ein .... ].

Mit Auslands-Notfellchen meinte ich aber eher "Importe" aus Ländern wie Italien, Spanien, Griechenland, Bulgarien, Ungarn u.v.m. Es sind dies Länder, in denen Tiere nicht viel zählen, in denen Tierheime nicht wie hier sind und wo es Tötungsstationen gibt. Ich möchte nicht mehr darüber schreiben, da es einfach nur traurig ist . Ich möchte viel mehr erwähnen, dass es viele kleinere (und grössere) Organisationen gibt, die aus bestimmten Ländern Tiere rausholen, aufpäppeln und in Ländern wie Deutschland oder der Schweiz vermitteln.

Im Internet gibt es zig Websiten, die Katzen werden mit Bild, Text und manchmal auch Video vorgestellt. Wo möglich sind die Katzen gegen Katzenseuche/-schnupfen und Leukose geimpft, auf Leukose und FIV getestet und haben bereits einen Chip, einen EU-Heimtierpass und eine gültige Tollwutimpfung. Dann ist nämlich von dieser Seite her alles für den Umzug getan. Wenn man sich für ein Tier interessiert, wird es meist eine sogenannte Vorkontrolle geben. D.h. dass eine Person vorbeikommt um sich anzusehen wie man lebt, ob die gemachten Angaben über Wohnung/Tiere usw. stimmen und auch um Informationen zu hinterlassen. Danach, wenn alles gut ist, wird der Schutzvertrag unterschrieben und die Reise kann losgehen...

Mancher mag jetzt denken "wieso sollte ich eine Katze aus dem Ausland holen wenn doch die hiesigen Tierheim genauso voll sind?". Die Frage ist berechtigt, stellt man sich ja auch automatisch im ersten Moment. Wenn man sich aber mal ein wenig damit auseinander gesetzt hat, wie das Katzenleben in solchen Ländern ist, ja, da haben unsere Tierheimkatzen ein Luxusleben! Das ist nicht zu vergleichen und das sind viel mehr Notfellchen wie hier. Ich will keineswegs dazu tendieren, dass wir alle nur noch Tiere aus dem Ausland holen! Aber am Schluss geht es doch darum, in wen man sich verliebt. Irgendwie im Netz habe ich einen schönen Satz dazu gefunden, den ich leider nicht mehr 1:1 wieder geben kann. Inhaltlich geht es darum: Was bringt es einem zu sagen, dass es im Tierheim Katzen hat... wenn das Herz sich längst an eine andere Katze gehängt hat, die halt nicht im örtlichen Tierheim sitzt? Liebe kennt keine Grenzen...

Meine Erfahrungen mit einem Auslands-Notfellchen aus Spanien könnt Ihr unter [ Poohs Einzug ] nachlesen!

Auch passend dazu....:

Der Seestern

Ein alter Mann ging bei Sonnenuntergang den Strand entlang und sah in einiger Entfernung einen Jungen, der Seesterne aufhob und ins Meer zurück warf. Nachdem er ihn schliesslich eingeholt hatte, fragte er ihn, warum er die Seesterne aufhebe. Die Antwort war:„Die gestrandeten Seesterne sterben, wenn sie bis Sonnenaufgang hier liegen bleiben“. “Aber der Strand ist viele, viele Kilometer lang und tausende Seesterne liegen hier”, erwiderte der Alte.“Was macht es also für einen Unterschied, wenn Du Dich abmühst?” Der junge Mann blickte auf den Seestern in seiner Hand und warf ihn in die rettenden Wellen.
RassekatzeDann meinte er: “Für diesen hier macht es einen Unterschied“.

 

4) Rassekatze

Genauso wie Liebe keine Grenzen kennt, gibt es halt auch Leute, die auf Rassekatzen stehen. Manchmal fragt man sich, warum extra noch weitere Katzen gezüchtet werden, wenn doch die Tierheime voll sind. Aber Menschen, die so oder so eine Rassekatze möchten, würden sich ja nicht eine Feldwaldwiesenmischung aus dem Tierheim holen. Eben weil sie "so eine" Katze wollen wie sie sich halt in sie verliebt haben.

Ich selber bin nicht so begeistert davon; aber akzeptiere diese Einstellung. Mir ist dabei nur wichtig, dass es sich um seriöse Katzenzüchter haltet. Katzen aus seriösen Zuchten werden entsprechend gehalten, entsprechend gesundheitsmässig versorgt, der Nachwuchs geplant, ebenso versorgt... Ich kenne mich jetzt nicht im Detail damit aus; wer mit einer Rassekatze liebäugelt findet im Mietzmietz-Katzenforum garantiert viele Antworten.

Mietzmietz

Ach und: Der Britisch Kurzhaar Kater, der oben im Kratzbaum Fotomodell steht, gehört meinen Nachbarn.... Ist aber aus dem ausländischen Tierschutz

 

5) Sogenannte Schwarzzüchter oder auch Vermehrer

Zu diesem Thema möchte ich selber eigentlich nicht viele Worte verlieren.... denn Buffy's Tagebuch erzählt die Geschichte der "Schnäppchenkatze" auf eindrücklichste Weise!

Buffys Tagebuch

 

 

 

   

 

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